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Wiesenfestnachlese - Rede des Ersten Bürgermeisters Stefan Busch am Wiesenfestmontag, vorgetragen von Zweiten Bürgermeister Roland Vogel

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, Lehrkräfte und Eltern, liebe Selbitzerinnen und Selbitzer,

liebe Gäste,

 

ich darf Sie, ich darf Euch heute hier im Schulhof unserer Grundschule zum Einzug begrüßen.

 

Ein herzliches Willkommen den Vertretern der Kirchen, Pfarrer Gerhard Stintzing von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde und Pastor Markus Gumpfer von der evangelisch-methodistischen Kirchengemeinde und die Mitglieder des Selbitzer Stadtrates.

 

Ganz besonders möchte ich den Posaunenchor, unter der Leitung von Karl-Heinz Färber begrüßen, allerdings diesmal mit 2-jähriger Pause, die unsere kleine Einzugsfeier musikalisch begleiten werden. Grüße möchte ich an dieser Stelle auch noch von unserem Ersten Bürgermeister Stefan Busch ausrichten, der leider daheimbleiben muss.

 

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Lehrkräfte,  

für Euch Schülerinnen und Schüler neigt sich das Schuljahr dem Ende zu, ihr freut euch auf die großen Ferien. Ihr Viertklässler werdet nun eure Grundschule Richtung weiterführender Schulen verlassen und ihr seid sicherlich bereits schon aufgeregt!

Eure liebgewonnen Gewohnheiten werden sich verändern sowie auch Ihr Euch verändern werdet. Ihr werdet andere Schulen neue Klassenkameraden und Lehrkräfte kennen lernen.  Geht mutig Euren „Neuen Lebensabschnitt“ entgegen. Es werden nicht die letzten Veränderungen in Eurem jungen Leben sein.

Auch für die Lehrer hat sich damit wieder eine Runde im Jahreskreis geschlossen. Auch das lässt natürlich aufatmen. Veränderungen gibt es überall! Unser Stadtbild verändert sich.

 

Unsere Schulturnhalle wird generalsaniert. 3,2 Millionen € investieren wir hier und fast 2 Millionen € müssen von der Stadtkasse mit Eigenmitteln aufgebracht werden. Nach 2 Jahren Pandemie und der Sanierung unserer Turnhalle möchte ich heute auf jeden Fall nicht versäumen, unseren Lehrkräften unserer Schule zu danken, ihr habt es geschafft mit Kreativität und Engagement den Unterricht aufrechtzuerhalten, hierfür nochmals mein herzlicher Dank!

 

Hatte man den Eindruck, wir alle haben uns mit den Einschränkungen die die Pandemie mit sich brachte arrangiert, kam es im letzten Jahr noch schlimmer! 13.07.: Starkregen über Selbitz und Hochwasser!

 

Vieles, was aufgebaut worden war, ist dahin. Nachbarn und Firmen standen vor dem Nichts.  Ein riesiger finanzieller Schaden ist entstanden. Aber auch Biografien sind zerstört worden, Briefe von Eltern und Großeltern, Hochzeitsfotos, Kinderbilder, Zeugnisse und Urkunden..

 

Unzählige ehrenamtliche Einsatzkräfte waren bei vielen Einsätzen zugegen. Solidarität, Hilfsbereitschaft und selbstloser Einsatz für die Mitbürger wurde sichtbar. Die Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehren, aus vielen Nachbarorten und auch von weiter waren im Einsatz. Die BRK-Bereitschaft und das THW halfen tatkräftig mit. Alle haben bis an die Grenzen der Erschöpfung gearbeitet. Und auch wenn sie manchmal enttäuscht sehen mussten, dass all die Hilfe nichts nützte und ein Anwesen nicht mehr zu schützen war – ohne ihre Hilfe wäre gewiss alles noch viel schlimmer gekommen. Jeder hat auf seine Weise mitgeholfen, das Unheil so weit wie möglich in Grenzen zu halten.

 

Also sage ich allen „herzlichen Dank im Namen aller Selbitzerinnen und Selbitzer.“

 

Nun wünsche ich Euch Kindern und den Lehrkräften schöne und erholsame Ferien, den Selbitzerinnen und Selbitzern, den vielen Gästen aus nah und fern, heute und morgen, noch fröhliche Stunden auf dem 174. Selbitzer Heimat- und Wiesenfest.

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Selbitz

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