![]() |
Das Selbitzer Stadtwappen | ![]() |
|
Das alte Wappen Beschreibung: Ein schwarzes Lamm auf einem grünen Untergrund (Wiese); ursprünglich war das Lamm rot. Herkunft: Die Herkunft des Lammes ist nicht bekannt. 1812, bei der Vorstellung des Wappens, wurde behauptet, es wäre aus dem Wappen der Grafen von Reuss. Diese hatten jedoch nie ein Lamm im Wappen. Vielleicht ist es abgeleitet vom Wappen der Herren von Gailsdorf, die ein Lamm im Wappen hatten und um 1615 die Herren von Selbitz waren. Es mag jedoch auch abgeleitet sein vom Osterlamm (Agnus Dei), als ein Symbol für die Selbitzer Kirche. Die Originalfarbe für das Lamm wurde nicht lange verwendet, schon 1835 sah das Wappen so aus wie abgebildet. |
Das neue Wappen
Beschreibung: Gespalten; vorne (links) in Rot auf grünem Boden die silbern gekleidete Figur eines Dudelsackpfeifers mit schwarzem Dudelsack (Bockpfeife); hinten (rechts) Geviert von silber und Schwarz. Begründung: Dieses Wappen ist das aktuelle Stadtwappen seit 1977. Im Jahre 1783 wurde dem Ort Selbitz von dem Markgrafen von Brandenburg-Ansbach das Marktrecht verliehen. Aus diesem Grund ist das Stadtwappen der Markgrafen - die Silber-Schwarz-Vierung - in das Stadtwappen übernommen worden. Die Gestalt des sogenannten Bockpfeifers erinnert an einen Übernamen der Selbitzer Bürger, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden ist, und auf das Gewerbe der Wandermusikanten hinweist, dem die Selbitzer wegen der damaligen sozialen Lage vielfach nachgegangen sind. Es handelt sich hierbei um die Darstellung einer charakteristischen örtlichen Überlieferung. |
||